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vor 7 Monaten

Wellenreiten, oft auch synonym Surfen genannt, ist eine der beliebtesten Lifestyle Sportarten unserer Zeit! Nahe Verwandte des Wellenreiten sind das Windsurfen und Kitesurfen. In diesem Artikel stellen wir dir die verschiedenen Arten von Surf Boards und Zubehör wie Wetsuite und Leash vor. Doch vorab erstmal ein paar Worte zur Geschichte des Wellenreiten.

Geschichte des Wellenreiten

Kaum vorstellbar, aber wissenschaftlich belegt: unsere Vorfahren nutzten die Kraft der Wellen bereits vor mindestens 1000 Jahren zum Surfen. Der Ursprung des Sports wird im Body-Surfen vermutet. Zusätzlichen Auftrieb verschafften sich die damaligen Surfer zuerst mittels Dingen wie Baumstämmen, bevor sie dann auf Bretter umstiegen. Wellenreiten, wie wir es heute kennen, stammt von den Inseln Hawaiis und ist spätestens seit den 50er Jahren ein beliebter Trendsport.

Welche Surf Boards gibt es

Beim Wellenreiten unterscheiden wir zwei Grundarten von Surf Boards:

  • Shortboard (8 Fuß oder kürzer)
  • Longboard (länger als 8 Fuß bzw. 2,44 Meter).

Beide Arten haben unterschiedliche Eigenschaften in puncto Auftrieb, Stabilität, Manövrierbarkeit und Geschwindigkeit.

Longboard

  • Level: Ideal für Einsteiger und leicht Fortgeschrittene, da ihr hiermit am einfachsten Wellen erwischt und das Gleichgewicht halten könnt
  • Bauform: Relativ dickes Board mit gerundeter Nose. Longboards, die kürzer als 9 Fuß (2,74m) sind werden auch Malibu oder Funboard genannt
  • Vorteil: Viel Stabilität und Auftrieb! Als Schaumboard die beste Wahl für Anfänger

Shortboard

Fast ausschließlich für fortgeschrittene Surfer geeignet, da Shortboards schwierig in der Handhabung sind. Es gibt eine Reihe verschiedener Shortboard Typen:

Standard Shortboards

  • Level: Fortgeschrittene und Profis (typisches Board für Wettkämpfe)
  • Bauform: Abgestimmt auf Können und Erfahrung des Surfers zwischen 6-7 Fuß lang.

Evolution Boards, aka Funboards

  • Level: Für „fortgeschrittene Anfänger“ geeignet, die den Umstieg hin zu Standard Shortboards anpeilen
  • Bauform: Länger, breiter und dicker als Standard Shortboards, von der Form her aber ähnlich mit spitz zulaufender Nose
  • Vorteil: relativ stabil und relativ wendig

Mini-Malibus

  • Level: Fortgeschrittene
  • Bauform: Kurze Variante des Longboards (gleiche Bauform), nur kürzer als 8 Fuß
  • Vorteil: Wendiger als Malibus

Fish, Frog, Egg

  • Level: Fortgeschrittene und Profis
  • Bauform: Unter 6 Fuß länge (1,83 Meter)
  • Vorteil: Ideal bei auflandigem Wind und etwas kleineren Wellen

Gun

  • Level: Fortgeschrittene und Profis
  • Bauform: Mit einer länge von 7 bis rund 12 Fuß sowohl den Short- wie auch Longboards zuzuordnen. Sehr schmal mit spitz zulaufendem Bug
  • Vorteil: Ideal für sehr große Wellen und große Geschwindigkeiten

Was für Ausrüstung benötigst du noch zum Wellenreiten?

Surfanzug

Meist aus Neopren, hält dich der Surfanzug auch in kalten Gewässern warm und bietet Sonnenschutz. Für wärmere Gewässer eignen sich auch Shorties, wobei lange Beine empfehlenswert sind, da sie dich vor Schürfwunden schützen. Für mehrtägige Surftrips empfehlen wir ein Lycra-Shirt und eine entsprechende Badehose, um Hautabrieb zu vermeiden.

Empfohlene Stärke des Surfanzugs je nach Wassertemperatur:

  • Unter 16 °C: Langarmsteamer mit 3-4mm und mehr (+ Schuhe und ggf. Kopfhaube)
  • 16 – 20 °C: Langarmsteamer mit 2-3mm (typischer Allround-Anzug + Schuhe)
  • Ab 20 °C: Shorty mit 2mm Rumpfbereich und 1 mm für Arme und Beine
  • Ab 25 °C: Boardshorts und Lycra Shirt sind ausreichend, du brauchst also keinen Surfanzug

Leash

Ein absolutes must-have! Die Leash verhindert, dass du dein Surfboard verlierst und damit andere verletzt.

Surfwachs

Wichtig für genügend Grip auf der Oberseite des Surfboards. Das verhindert unnötiges Ausrutschen beim take off. Je nach Wassertemperatur benötigst du Warm- oder Kaltwasserwachs.

Schuhe

Bei steinigem Untergrund und kalten Wassertemperaturen ein must-have, um dich vor Schnitten und Unterkühlung zu schützen.

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